<h1class="display-4">KI-Kompetenzmatrix – Entwicklung und Umsetzung</h1>
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<h1class="display-4"> KI Kompetenzmatrix – Entwicklung und Umsetzung</h1>
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<p>Da der systematische Kompetenzerwerb im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Zentrum des Projekts steht, erläutern wir im Folgenden die Grundlagen, Ziele und Anwendungsbereiche der <strong>KI-Kompetenzmatrix</strong> im KNIGHT-Projekt.</p>
<p>Die Matrix bildet das Fundament für ein <strong>strukturiertes Lehren und Lernen</strong> über KI an der HFT Stuttgart. Sie bietet eine transparente Orientierung für Studierende und Lehrende und legt gezielt einen Fokus auf <strong>ethische Fragestellungen</strong>.</p>
<p>Als zentrales Instrument erlaubt sie es, <strong>Kompetenzlücken gezielt zu identifizieren</strong> und diese durch individuelle Weiterbildung zu schließen. Sie ist gleichzeitig die Basis für das an der HFT entwickelte <strong>KI-Bildungszertifikat</strong>, das über das Projekt hinaus verfügbar bleibt.</p>
<p> Ein Anspruch von KNIGHT ist die <strong>Stärkung und Verankerung von KI-Kompetenzen</strong> bei Lehrenden und Studierenden der HFT Stuttgart. Dabei setzen wir sowohl
auf <strong>gezielte Weiterbildungsangebote</stron> als auch auf die Betonung von KI-Inhalten in den <strong>Curricula</strong> der Studiengänge.</p>
<p>Die KI-Kompetenzmatrix schafft den Rahmen und das Fundament für <strong>strukturiertes Lehren und Lernen</strong> in Bezug auf KI. Die Matrix ordnet KI-Kompetenzen in
die etablierten Kompetenzbereiche des DQR ein. Um einen ganzheitlichen Zugang zu KI zu gewährleisten, wurde dabei bewusst ein Schwerpunkt auf <strong>ethische Kompetenzen
</strong> gesetzt. </p>
<p> Die Struktur der Matrix stiftet gleichzeitig den Aufbau für das <strong>KI-Bildungszertifikat</strong>, dass auch nach KNIGHT von Mitarbeitenden und Studierenden der
HFT Stuttgart erworben werden kann. Das individuell anpassbare Zertifikat ermöglicht es, bestehende Lücken in den KI-Kompetenzen zu identifizieren und gezielt zu schließen.
<pclass="fst-italic text-center"> Detaillierte Darstellung der KI-Kompetenzmatrix der HFT Stuttgart </p>
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<imgsrc="assets/img/KI-KMatrix.png"alt="Darstellung der KI-Kompetenzmatrix"class="img-fluid">
</div>
<pclass="fst-italic text-center">Die nachfolgende Darstellung dient dazu, die KI-Kompetenzmatrix verständlich und anschaulich aufzubereiten.</p>
</article>
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<h3>Bedarfsanalyse</h3>
<p>In einem ersten Schritt wurden die <strong>Kompetenzbedarfe</strong> ermittelt. Dabei wurden aus der Literatur sowohl <strong>technische KI-Kompetenzen</strong> als auch klassische <strong>ethische Kompetenzen</strong> abgeleitet.</p>
<p>In einem zweiten Schritt wurden die so ermittelten Kompetenzen in das <strong>Kompetenzmodell des DQR und HQR</strong> eingeordnet.</p>
<p>Abschließend wurden die technischen KI-Kompetenzen in <strong>Kompetenzstufen</strong> unterteilt. In Kombination mit den ethischen Kompetenzen entstehen neben einem kleinen Grundlagenbereich vier <strong>Kompetenzbereiche</strong>: „Ethische Gestaltung und Reflexion“, „Umgang mit KI-Systemen“, „Gestaltung des Kontextes von KI“ und „Entwicklung von KI-Systemen“.</p>
<p>Bei Erreichen einer bestimmten Punktezahl in einem der vier Kompetenzbereiche „Ethische Gestaltung und Reflexion“, „Umgang mit KI-Systemen“, „Gestaltung des Kontextes von KI“ und „Entwicklung von KI-Systemen“ (vgl. KI-Kompetenzmatrix) kann dieser Bereich als <strong>Schwerpunkt</strong> angerechnet werden.</p>
</div>
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<h3>Bedarfsanalyse</h3>
<p>Um die Kompetenzmatrix passgenau zu entwickeln, haben wir zu Projektbeginn relevante <strong>Kompetenzbedarfe</strong> systematisch ermittelt – sowohl <strong>technischer</strong> als auch <strong>ethischer</strong> Natur.</p>
<p>Diese wurden den Kompetenzstufen des <strong>DQR- und HQR-Modells</strong> zugeordnet und führten zur Definition von vier zentralen Bereichen: „Ethische Gestaltung und Reflexion“, „Umgang mit KI-Systemen“, „Gestaltung des Kontextes von KI“ sowie „Entwicklung von KI-Systemen“.</p>
</div>
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<h3>KI-Zertifikat: Prozess</h3>
<p>Da viele Studierende eine strukturierte Rückmeldung zum eigenen Lernstand wünschen, wurde ein klarer Prozess für den Erwerb des <strong>KI-Zertifikats</strong> entwickelt.</p>
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<imgsrc="assets/img/ap1-kiprozess.PNG"alt="Prozess des KI-Zertifikats"class="img-fluid">
</div>
<p>Wer in einem der vier Bereiche eine festgelegte Punktzahl erreicht, kann diesen als <strong>zertifizierten Schwerpunkt</strong> dokumentieren lassen.</p>
</div>
</div>
</article>
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<h3>Iterative Weiterentwicklung</h3>
<p>Da sich KI-Technologien und gesellschaftliche Anforderungen stetig verändern, wird die Matrix kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt.</p>
<p>Um den Zertifikatsprozess zu digitalisieren und individuelle Lernpfade besser zu unterstützen, wurde eine konzeptionelle <strong>KI-Plattform</strong> entworfen.</p>
<p>Zur besseren Orientierung finden Sie nachfolgend die beteiligten Personen, die für die Entwicklung und Umsetzung der KI-Kompetenzmatrix verantwortlich sind:</p>
<ul>
<li>Prof. Dr. Tobias Popović</li>
<li>Dr. Diana Arfeli</li>
<li>Maximilian Weber</li>
<li>Dr. Sunita Hirsch</li>
<li>Dr. Tatyana Podgayetskaya</li>
</ul>
</article>
<articleclass="mb-5">
<articleclass="mb-5">
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<h2class="card-title">Publikationen</h2>
<p>Da sich viele Interessierte auch für die wissenschaftliche Fundierung der Matrix interessieren, finden Sie hier unsere begleitenden Veröffentlichungen:</p>
<ul>
<li><strong>2024:</strong> Arfeli et al. – <em>Development of an AI Competence Matrix</em>, Springer – <ahref="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-031-71530-3_7"target="_blank">Springer-Link</a></li>
<li><strong>2024:</strong> Arfeli, Diana; Popović, Tobias; Weber, Maximilian et al. – <em>Development of an AI Competence Matrix</em>, Springer – <ahref="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-031-71530-3_7"target="_blank">Springer-Link</a></li>
<li><strong>2024:</strong> Weber, Maximilian; Jochim, Sebastian – <em>Ethics in AI-Supported Student Counselling</em>, Springer – <ahref="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-031-71530-3_8"target="_blank">Springer-Link</a></li>